Um die Ausbreitung des schwarzen Rauches einzudämmen, wird der weiße Rauchgasverschluss genutzt.
Am Samstag, dem 20.06., hatte Jan Nehrlich von der VGH ein besonderes Geschenk in der „Tasche“. Er konnte einen mobilen Rauchverschluss an den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Matthias Lanius, übergeben. Dieser reichte ihn gleich weiter an die Kreisausbildungsleiterin Birgitt Wulff.
Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Scharnebeck, ist ein wichtiger Bestandteil für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren. Ein Brandeinsatz ohne Atemschutzgeräte ist heutzutage fast unmöglich, da bei fast allen Bränden mehr oder weniger toxische Rauchgase entstehen.
Diese Rauchgase sind aber nicht nur für die Einsatzkräfte eine Gefahr, sondern auch für Bewohner in brennenden Gebäuden. Die meisten Brandopfer sind nicht auf Grundlage von Verbrennungen zu beklagen, die meisten sterben durch das Einatmen von Rauchgasen.
Mit einem mobilen Rauchverschluss ist es nun möglich, einen Brand durch eine offene Tür zu bekämpfen, aber gleichzeitig die Rauchgasverbreitung einzudämmen, da der Rauchverschluss wie ein Vorhang die offene Tür nach obenhin abschließt.
Das richtige Einsetzen eines Rauchverschlusses muss vor dem Einsatz geübt werden. Deshalb ist es wichtig, dieses in die Kreisausbildung mit zu integrieren. Mit dem weiteren Rauchverschluss der VGH, kann nun die Ausbildung auch parallel mit den bereits vorhandenen durchgeführt werden.
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