Übung Ölabwehrzug -Elbe-

 

 

Tanker leckgeschlagen –
Öl läuft aus

 

So hätte die Übungslage am vergangenen Samstag auf der Elbe bei Alt Garge lauten können.

Der Ölabwehrzug der Kreisfeuerwehr Bereitschaft II –Umwelt- der Kreisfeuerwehr Lüneburg musste eine 300 Meter lange Ölsperre
ausbringen, um die „Gefahr“ durch das auslaufende Öl einzudämmen.

Bei nicht besten Wetter koordinierte der stellvertretende Zugführer des Ölabwehrzuges Elbe Marcus Burmester die Boote
und die Mannschaften aus den Feuerwehren Artlenburg, Bleckede, Breetze, Neuhaus, Walmsburg und zusätzlich aus Hohnstorf/Elbe.

Die ersten Aufgaben der rund 40 Kameradinnen und Kameraden war es, sogenannte „Fixpunkte“ zu bilden. An diesen Fixpunkten wird durch Seile die
schwimmende Ölsperre gesteuert und geführt.

Ziel ist es, dass am Ende eine Art Auffangbecken entsteht, in dem sich die Gefahrstoffe sammeln und die dann durch
Spezialfirmen abgepumpt werden.

Unterstützt wird diese Arbeit und die Steuerung der Ölsperre normalerweise durch eine Art Ruder. Dieses Ruder sorgt dafür, dass
die Sperre besser steuerbar ist, allerdings war der Einsatz des Ruders an diesem Tag nicht möglich, da die Elbe zu wenig Wasser und somit nicht genügend Tiefgang für den Einsatz hatte.

So musste die gesamte Steuerung durch Muskelkraft, Motorwinden und Booten an den Seilen der Ölsperren bewältigt
werden und dieses bei der extrem starken Strömung in der Elbe. Für diese Übung musste die Elbe zwischendurch für gut eine Stunde für den kompletten Schiffsverkehr gesperrt werden, da die Seile an der Ölsperre einmal quer über den Fluss gingen und somit eine Durchfahrt unmöglich machten.

Am Ende musste die 300 Meter lange Ölsperre wieder per Muskelkraft in den Abrollbehälter gezogen werden. Der Abschluss mit
der Nachbesprechung fand bei der Feuerwehr in Breetze statt.

Der Ölabwehrzug ist eine Spezialeinheit, die mit Ihrem Material mit einer Vorlaufzeit von ca. zwei bis drei Stunden in der
Lage ist, auslaufende Betriebsstoffe auf der Elbe einzufangen. Dafür gibt es eine überschaubare Menge an Punkten an der Elbe, die dafür geeignet sind, die Ölsperre auszubringen. Diese Punkte müssen mit den Fahrzeugen der Feuerwehr erreichbar sein, um die Abrollbehälter und das notwendige Zubehör ufernah abzuladen.

 

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